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#89 • 28. Jan. 26

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind: Die Poesie der Familie.

EIN EINBLICK IN DAS WRKEN VON FUTUN • #Unternehmen

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind: Die Poesie der Familie.

Familien sind vor allem eines: lebendig. Das ist eine Qualität, die auch der Lyrik innewohnt. Und so wie die Lebendigkeit zur Lyrik gehört, liegt in ihr auch die Kraft, Menschen und Generationen zu verbinden. So überrascht es kaum, dass das Magazin «dreizehn +13 Gedichte» die aktuelle Ausgabe dem  Thema «Familie» widmet.

 

Inmitten der Vielseitigkeit an Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken, die wir alle als Teil einer Familie erleben, «entfaltet sich ein Beziehungsraum, der uns formt» – so beschreibt die Mitherausgeberin des Magazins, Barbara Heine Schumann, das, was Familien auch zu Entwicklungsräumen macht. Das ähnelt dem Bild, das wir als FUTUN: Werkraumgemeinschaft wieder und wieder in der Begleitung unternehmerischer Familien erleben. Insbesondere dann, wenn zur Familie auch ein Unternehmen und Vermögen gehört, das die Dinge in Bewegung bringt.

 

Unsere Familie ist schließlich Teil der jeweils eigenen Geschichten. Wir entwickeln sie selbst weiter in die Zukunft hinein, gründen eigene Familien und tragen zu den Geschichten der Familienmitglieder um uns herum bei. Und so individuell eine jede dieser Geschichten ist, so können uns auch Einblicke in andere (Familien-)Geschichten eine gute Inspiration sein, um unsere eigene so weiterzuentwickeln, wie es für uns stimmig ist. Kein Wunder, dass auch seit jeher Poeten und Poetinnen ihren Blick auf Familien in Gedichten zur Sprache bringen:

 

Angefangen mit Johann Wolfgang von Goethes «Erlkönig» und «Die Schwestern» von Rainer Maria Rilkes über Annette Droste-Hülsoffs «Brief aus der Heimat» und den «Tageslauf» von Eva Strittmatter bis hin zu «Nach Hause kommen» von Ernst Jandl – sie alle erzählen mit ihren Worten von dem, was Familien so besonders macht.

 

Und auch in der Poesie der Gegenwart teilen beispielsweise Henning Ahrens mit «Vatertag», Matthias Politycki mit «Meine Mutter (III)», Volha Hapeyeva mit «Durchs Fenster der Bäckerei» und Elisabeth Pape in «Das Geld eben 0,99 €» Perspektiven zum Familiensein ... oder sie singen davon – so wie Bosse in «Familienfest».

 

Insgesamt 13 historische und 13 zeitgenössische Gedichte wurden auf den Seiten des Magazins zusammengeführt. Und neben dem Lesen der geschriebenen Worte sind die Gedichte auch hörbar mit den Stimmen der Dichter:innen: Hören Sie selbst! Vielleicht wird die ein oder andere Zeile auch in Ihnen etwas bewegen oder Anstoss für einen Austausch im Familienkreis sein. Für uns sind sie in dieser Vielfältigkeit wieder ein Grund, Familien mit offenem Blick zu begegnen.

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